Soziale Infrastruktur: VALUES Real Estate kauft sieben Objekte für rund 145 Millionen Euro

VALUES Real Estate hat sieben Objekte für seine drei Fonds des Bereichs Health & Social Infrastructure erworben. Damit investiert VALUES rund 145 Millionen Euro innerhalb von zwei Monaten. Insgesamt hat der erst jüngst geschaffene neue Geschäftsbereich innerhalb von weniger als einem Jahr deutlich über 500 Millionen Euro investiert.

Den größten Teil der jüngsten Investments kann der VALUES Public Sector Fonds verbuchen. Er hat vier Objekte in München, Wiesbaden und Essen für rund 120 Millionen Euro angekauft. Während in München der Freistaat Bayern und in Wiesbaden der Bund Mieter ist, handelt es sich bei den zwei Objekten in Essen mit dem Behördenzentrum in der Klinkestraße und der städtischen Folkwang-Musikschule um zwei Objekte auf der kommunalen Ebene. Das Zielvolumen des Fonds liegt bei 350 Millionen Euro.

Zwei Ärztehäuser, davon eines in Lüdenscheid und eines in Essen, gehen in den VALUES Health Invest. Der Ende des vergangenen Jahres aufgelegte Fonds für Ärztehäuser und Medizinische Versorgungszentren verfügt damit über sieben Objekte. Der Fonds hat bereits 120 Millionen Euro investiert. Sein Zielvolumen liegt bei rund 500 Millionen Euro. Der VALUES Daycare Invest verzeichnet Zuwachs durch eine Kita in Ludwigs­hafen. Zusammen mit dem Startportfolio von Signa hat der Fonds bislang 16 Kitas für insgesamt rund 90 Millionen Euro eingesammelt. Weitere Objekte sind hier in exklusiver Verhandlung. Das Zielvolumen das VALUES Daycare Invest liegt bei 200 Millionen Euro.

„Anlage­produkte der sozialen Infrastruktur sind unsere aktuelle Antwort auf die ESG-Regulierung der EU“, sagt Dr. Carsten Fischer, Geschäfts­führender Gesellschafter und Mitgründer der Values Real Estate. „Die Anforderungen der Investoren an ihre Assetallokation werden sich in dieser Dekade sehr stark verändern. Darauf stellen wir uns auch bei der Produkt­entwicklung ein“, sagt Dr. Fischer.

„Das Interesse unserer Investoren ist hoch, auch weil wir mit über vier Prozent Ausschüttungen überzeugen“, sagt Thilo Wagner. Wagner weiter: „Wir kommen schnell in die Situation, dass wir unsere Fonds gegebenenfalls aufstocken müssen oder den Weg der Club-Dals gehen. Wir haben auch schon neue Ideen für ganz neue Produkte in diesem Bereich“.

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